(m/w/d)?

Mehr Unterstützung

für Azubis ...

… und was es bedeutet. Intergeschlechtlichen Menschen steht infolge des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichtes aus Oktober 2017 und dem Gesetz zur Änderung der Angaben im Geburtenregister ab dem 22. Dezember 2018 der Geschlechtseintrag „divers“ im Geburtenregister zu.

Das Gericht betont die Bedeutung der geschlechtlichen Zuordnung als besonders relevanten Aspekt der Fremdwahrnehmung und des eigenen Verständnisses der Persönlichkeit. Das Diskriminierungsverbot des Art. 3 Abs. 3 Satz 1 GG spreche ohne Einschränkungen allgemein von „Geschlecht“, was auch ein Geschlecht jenseits von weiblich und männlich sein könne.

Neue gesetzliche Regelung
Folgendes Gesetz ist nach der Verkündung im Gesetzblatt am 22. Dezember 2018 in Kraft getreten.

In § 22 Abs. 3 PStG https://de.wikipedia.org/wiki/Personenstandsgesetz_(Deutschland)  wird die Möglichkeit eingeräumt, bei der Beurkundung der Geburt eines nicht eindeutig einem Geschlecht zuzuordnenden Neugeborenen neben den Angaben „weiblich“ und „männlich“ oder der Eintragung ohne eine solche Angabe, auch die Bezeichnung „divers“ zu wählen. Betroffenen Personen wird zudem die Möglichkeit eröffnet, unrichtige Zuordnungen im Geburtseintrag ändern zu lassen und – soweit dies gewollt ist – neue Vornamen zu wählen. Voraussetzung dafür ist der Nachweis des Vorliegens einer Variante der Geschlechtsentwicklung durch Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung.

Um bei der Stellenbezeichnung ausdrücklich intergeschlechtliche Personen einzubeziehen, wird die bisher verwendete Genderklammer (m/w) um eine dritte Bezeichnung ergänzt lautet (m/w/divers).