Vorbereitung auf dein Bewerbungsinterview

Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Die Maßnahmen

Vorbereitung auf das Bewerberinterview

Nun ist es so weit, der Termin steht und die Aufregung steigt. Das Wichtigste ist nun deine gute Vorbereitung auf dein Bewerbungsinterview. Aber wie? Kein Gespräch gleicht dem anderen, aber es gibt grundlegende Dinge, die meistens gleich sind. Als Erstes informierst du dich gründlich über das Unternehmen z.Bsp. auf www.onkel-sax.de. Über deren Schwerpunkte und Leitsätze sowie über die Stelle, für die du dich beworben hast. So kannst du dein Interesse am Unternehmen hervorheben und vermeidest unnötige Fragen.

Wenn nun das Gespräch beginnt, gibt es ein paar Fragen, über die du dir schon bei deinen Vorbereitungen auf dein Bewerbungsinterview Gedanken machen solltest:

Warum hast du dich für dieses Praktikum/ Ausbildung /Studium entschieden?

Hier spielen deine Interessen, Erfahrungen und Passionen eine Rolle und was du dir in der Zukunft von der Stelle erhoffst.

Warum hast du dich gerade für dieses Unternehmen entschieden und was erwartest du von deinem Arbeitgeber?

Zeige, was das Unternehmen von anderen unterscheidet und was dich an diesem Unternehmen als Arbeitgeber besonders begeistert. Zum Beispiel: Du kennst einige Projekte, für die du dich begeisterst und erwähnst diese.

Wie hast du von dem Unternehmen erfahren?

Wichtig: Erwähne deine Freunde, Digitale Netzwerke, Messen und Informationstage.

Warum bist du für dieses Praktikum / Ausbildung/ Studium geeignet?

Neben deinen Fähigkeiten erzählst du hier auch von deinen außerschulische Hobbys und Aktivitäten. Wichtig: Sie müssen aber zur beworbenen Stelle passen. Zeige, was dich von anderen Bewerbern unterscheidet und warum gerade du der richtige Bewerber bist. Wichtig: Hier zählt vor allem deine Persönlichkeit.

Welche Interessen und Hobbys hast du?

Das ist die perfekte Möglichkeit deine Fähigkeiten durch Beispiele zu untermauern.
Zum Beispiel: Du trainierst schon lange in einer Handballmannschaft – das drückt Teamfähigkeit aus. Oder: Du spielst seit 10 Jahren Klavier und hilfst im sozialen Bereich – das zeigt deine Sozialkompetenzen sowie Durchhaltevermögen und Fleiß.

Was sind deine Schwächen und Stärken?

Hier ist der Trick deine Stärken selbstbewusst offenzulegen, dabei aber nicht überheblich zu werden. Deine Schwäche wiederum kannst du in etwas Positives umwandeln.
Zum Beispiel: Mir fällt es im Moment noch schwer vor großem Publikum zu sprechen, doch ich arbeitet daran, indem ich Vorträge in der Schule halte und bei der Tanzballeröffnung die Begrüßungsrede gehalten habe.

Was war dein größter Erfolg oder deine größte Niederlage?

Bei einer Niederlage wird geprüft, wie du mit unerwarteten Situationen umgehst. Gerade in einer Stresssituation bewahrst du einen kühlen Kopf. Du machst das Beste aus einer schwierigen Situation und lernst daraus. Zum Beispiel: Du hast lange und hart an einem Projekt gearbeitet, dass am Ende des Prozesses ein voller Erfolg war.

Wo siehst du dich in 5 Jahren?

  • Was möchtest du mit dieser Ausbildung erreichen? oder
  • Welchen Berufswunsch willst du dir damit erfüllen?
  • Möchtest du vielleicht deine Bildung noch vertiefen (mit Master etc.)? oder
  • Möchtest du nochmal ins Ausland gehen oder gleich durchstarten?

Am Ende steht meistens die Frage: Haben Sie noch Fragen?
Unsere  Empfehlung lautet: Überlege und notiere dir im Voraus ein bis zwei Fragen, da dies dein Engagement und Interesse an dem Unternehmen zeigt.

Schlechte Fragen sind:

  • ist das Essen in der Kantine gut?
  • wie viele Urlaubstage gibt es im Jahr?

Gute Fragen sind:

  • wann kann ich mit einer Rückmeldung rechnen?
  • wie viele Bewerber nimmt das Unternehmer an?

Eine Auswahl der 100 beliebtesten Fragen findest du hier.

Wenn du  Antworten auf diese Fragen gefunden hast, dann sollte einem erfolgreichen Gespräch nichts mehr im Wege stehen.
Falls du noch weitere Fragen haben solltest, dann wende dich gern per E-Mail unter info@intersyst.de  an uns.