Die Corona-Warn-App

Warum?

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am 26.09.2020

Corona-Warn-App ist ein wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung

Zentral in der Bekämpfung jeder Pandemie ist das Unterbrechen der Infektionsketten. Die Corona-Warn-App kann dazu die zentrale Arbeit der Gesundheitsämter beim Nachverfolgen der Kontakte unterstützen. Sie ermitteln mit Angaben der Corona-positiv getesteten Person die Menschen, die mit der positiv getesteten Person in Kontakt standen. Die Corona-Warn-App ist eine wichtige Ergänzung:

  • auch bei Begegnungen mit Unbekannten im öffentlichen Raum
  • bei der schnelleren Identifizierung

Die App wird vom Robert Koch-Institut für die deutsche Bundesregierung herausgegeben. Download und Nutzung der App sind vollkommen kostenfrei und freiwillig.

Ab wann hat die App einen spürbaren Nutzen?

Die App fängt an zu wirken, sobald 15 Prozent der Bevölkerung mitmachen. In einem Modell verhindern jeweils ein bis zwei Menschen, die die App nutzen, eine Neuansteckung. Dabei wird angenommen, dass die App-Nutzung zufällig verteilt ist. Vermutlich nutzen einige Gruppen die App stärker, sodass die App in diesen Gruppen einen deutlich größeren Effekt hat. Wie beim Klimaschutz gilt: „Denke global, handle lokal.“ Wenn Leute ihre Familie, Freunde und Arbeitskollegen von der App überzeugen, kann bereits eine kleine Gruppe einen wirksamen Schutz für alle Mitglieder aufbauen, auch wenn nicht alle ein Smartphone haben.

In eigener Sache:

Jeder entscheidet natürlich für sich selbst. Bei mir stand die Frage – App installieren ja oder nein? – nicht zur Debatte. In meinem Bekanntenkreis gab es zwei an Corona erkrankte Personen. Eine Person hat die Krankheit überstanden. Sie hat allerdings heute immer noch mit den Folgen zu tun. Schon leichtes Joggen belastet die Lunge.
Die zweite Person ist leider verstorben. Ob da Vorerkrankungen vorhanden waren, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Auf mich wirkte die Person immer „kerngesund“. Corona war jedenfalls ausschlaggebend.

Autor: Jana Fertig

Quelle:

Weitere Informationen:

* Im Interesse einer besseren Lesbarkeit wird nicht ausdrücklich in geschlechtsspezifischen Personenbezeichnungen differenziert. Die gewählte männliche Form schließt selbstverständlich das weibliche und diverse Geschlecht ein

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