Gerade jetzt!

Unsicherheiten im Azubimarketing

Grünes Licht für

25 Millionen

Werden Sie sichtbar für Ihre zukünftigen Azubis

Gegenwärtig ist die Unsicherheit der Unternehmen auf die Frage nach der Normalisierung der allgegenwärtig –  Gerade jetzt! Vor dem Hintergrund der Arbeit im Homeoffice nahm ich vor einigen Tagen an einem interessanten Webinar zu den Auswirkungen der Corona-Krise im Recruiting teil.

Speziell eine aufgeworfene Frage veranlasste mich zu diesem Blog-Beitrag: Inwieweit überträgt sich die Unsicherheit der Unternehmen auf das Azubi-Marketing und folglich auf die Schüler?  

Selbstverständlich reagiert jedes Unternehmen anders auf die täglich veränderten Rahmenbedingungen. Ist es aber ratsam die bisherigen Maßnahmen zur Zielgruppenansprache für die nächsten Wochen oder gar Monate komplett herunterzufahren? Erfahrungsgemäß ist es wichtig, wenn Unternehmen sichtbar für Jugendliche bleiben. Nicht zu Unrecht gibt es das bekannte Sprichwort „Aus dem Kopf, aus dem Sinn.“ Wenn schon nicht über Ausbildungsmessen, Praktika oder anderweitige Projekte zur Berufsorientierung, dann eben verstärkt über die eigenen Kommunikationskanäle im Web oder verschiedenen Möglichkeiten im Online-Recruiting.

Gerade jetzt ist es sinnvoll, bestehende Maßnahmen und Inhalte auf Zielgruppenrelevanz und Wirksamkeit zu überprüfen. Oder, bisher aufgeschobene Instrumente auszuprobieren. Das schließt die eigene Karriereseite ebenso mit ein!
Auch die Teilnahme an Webinaren ist hilfreich, wenn es um das Nutzerverhalten der Generation Z wie bei den so wichtigen Social-Media-Plattformen wie Instagram, YouTube oder das im Trend liegende Videoportal TikTok geht.
Egal ob eigene Karriereseite, Social-Media-Kanäle oder Stellenanzeigen: Zerstreuen und adressieren Sie Zweifel! Gehen Sie auf Fragen oder Kommentare bei YouTube oder Instagram ein.

Vermitteln Sie immer die Botschaft

“Ja, wir bilden trotz Corona aus! Unsere Ausbildungsstellen und Praktikumsmöglichkeiten haben weiterhin Bestand!”
Bei Ungewissheit: „Wir können dir leider noch nicht genau sagen, wie dein erster Ausbildungstag aussehen wird, aber üblicherweise beginnen wir …“
Gerade mit diesen oder ähnlichen Aussagen vermitteln Sie ein positives Bild bei Jugendlichen über viele verschiedene Kommunikationskanäle hinweg und ersticken erste Zweifel im Keim!

Offenheit ist Trumpf! 

Interessante Anknüpfungspunkte bieten beispielsweise auch Kolaborationstools (z. B. MS Teams, Slack und Co.) und Kommunikationssoftware, zu deren Nutzung Schüler und Lehrer fast schon gezwungen sind und von IKT-Unternehmen für Schulen teils kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Vor allem mit Blick auf bereits geplante Bewerbungsgespräche, die derzeit nicht im Unternehmen stattfinden können, sind Telefon- oder Videointerviews eine geeignete Alternative. Die Offenheit für neue Kommunikationssysteme ist derzeit bei allen wichtigen Akteuren – Schülern, Lehrern, Eltern und Unternehmern so groß wie nie!

Tipps in der Ansprache von Jugendlichen in der gegenwärtigen Situation:

  • Bewerben Sie weiterhin aktiv und transparent ihre Ausbildungsstellen für 2020
  • Adressieren Sie die Zweifel und berücksichtigen Sie alle Kanäle (Karriereseite; Stellenanzeigen; Social Media)
  • Schauen Sie über den Tellerrand und nehmen Sie an interessanten Webinaren teil, um den eigenen Horizont zu erweitern
  • Prüfen und testen Sie bisher aufgeschobene Angebote und Instrumente
  • Nutzen Sie alternative Möglichkeiten für Bewerbungsgespräche (z. B. Telefon- oder Videointerviews).

Eines ist sicher: Sich in den eigenen Elfenbeinturm zurückzuziehen ist ein schlechter Ratschlag!

Autor: Sascha Bohn (sascha.bohn@intersyst.de)